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Das Bausteinprinzip: Das Bausteinprinzip

 

Noten sind für mich Buchstaben und Takte sind Sätze. Und die Bausteine sind Wörter. Ich lesen also nicht von Buchstabe zu Buchstabe (m-e-i-n-e---o-m-a---i-s-t---t-o-l-l), sondern ich lese die Wörter im Ganzen: meine-Oma-ist-toll. Da macht das ganze auch viel mehr Sinn.

Stell dir z.B. einen ¾ Takt vor. Der Takt besteht aus drei Bausteinen.

Jeder Baustein besteht meist aus mehreren Noten und Pausen.

Bei der Lesetechnik nach dem Bausteinprinzip sind die einzelnen Noten und Pausen aber uninteressant. Man lernt erst alle Bausteine, die es gibt und erfasst dann beim Notenlesen den ganzen Baustein auf einen Blick. So kann man 3-4 mal schneller lesen, als wenn man jede Note einzeln entziffert.

 

Nun gibt es verschiedene Baukästen:

  • den 4tel Baukasten
  • den 8tel Baukasten
  • den triolischen Bauskasten
  • den 16tel Baukasten u.v.m.

 

Jeder Baukasten enthält unterschiedliche Bausteine.

  • Bei dem Baukasten mit höchstens einer Note pro Zahl, dem 4tel Baukasten (der als schnellste Note die 4tel Note hat) gibt es zwei verschiedene Bausteine,
  • bei zwei Noten pro Zahl, dem 8el Baukasten gibt`s vier verschiedene,
  • bei drei Noten pro Zahl, dem triolischen Baukasten gibt`s acht verschiedene Bausteine,
  • bei vier Noten pro Zahl, dem 16tel Baukasten sechzehn,
  • bei fünf Noten gibt's 32, bei sechs 64 verschiedene Bausteine usw.

 

Ich hab nur alle Bausteine bis zum 16tel Baukasten gelernt, weil sich mit 16 verschiedenen Bausteinen schon fast jeder erdenkliche Rhythmus darstellen lässt und es einfach zu viel Arbeit macht, 32 oder 64 Notenkombinationen auswendig zu lernen.

 

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